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Liebe Pfarrangehörige, liebe Bewohnerinnen und Bewohner im Bereich der Kath. Stadtkirche

.... als Euer Pfarrer obliegt mir heute die Aufgabe Euch folgende Personalveränderung offiziell mitzuteilen. Mittlerweile pfeifen es Spatzen ja schon von den Dächern – in der Katholischen Stadtkirche Bad Reichenhall dreht sich erneut das Personalkarussell. Nach 30 Jahren Bad Reichenhall wird sich Diakon Sylvester Resch zwar nicht beruflich, aber hinsichtlich seines Einsatzgebietes nochmals umorientieren. Am 1. Dezember diesen Jahres wird „der Vesti“ – so bei den meisten von Euch bekannt – auf eigenen Wunsch in seinen Heimatpfarrverband Teisendorf wechseln, um dort als Diakon pastoral tätig zu werden. Der Vesti ist eine „Säule“ und tatsächlich ist es auch für mich schwer denkbar, dass er mit seinen Kompetenzen, aber vor allem mit seinem Humor nicht mehr zu meinem Seelsorgeteam gehören wird. Sylvester Resch wurde im Juli 1959 als Sonntagskind – was vielleicht der Grund für sein sonniges Gemüt sein mag – geboren. Heute lebt er zusammen mit seiner Ehefrau in Oberteisendorf und freut sich mit ihr über seine fünf erwachsenen Töchter und mittlerweile schon vier Enkelkinder. Ursprünglich war er in der Kranken- und Altenpflege tätig. Ab 1. Oktober 1989 trat er dann unter Pfarrer Josef Otter in der Pfarrei St. Zeno seinen Dienst als Seelsorgehelfer an. 1995 wurde Sylvester Resch von Friedrich Kardinal Wetter im Münchner Dom zum Diakon geweiht und erhielt weiterhin die Anweisung für die Pfarrei St. Zeno. Im Jahre 2002 übernahm er das Amt des Landkreisjugendseelsorgers und hatte dieses bis 2005 inne. In diese Zeit fiel vor allem die Organisation des Weltjugendtages in den beiden Dekanaten Berchtesgaden und Teisendorf. Dass der „Vesti“ ein „Diakon mit Herzblut“ ist, zeigt sich vor allem darin, dass er in vielfältigen Aufgabenbereichen freudig unterwegs war und ist: Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses des Katholischen Bildungswerkes BGL, mehrere Jahre Kuratoriumsvorsitzender des Caritaskreisverbandes, seit 2006 Gefängnisseelsorger an der JVA Bad Reichenhall, bis 2012 Religionsunterricht an der Grundschule St. Zeno – all das neben seinen seelsorglichen Aufgaben in der Pfarrei St. Zeno und ab 2012 in der Katholischen Stadtkirche Bad Reichenhall. Als Ansprechpartner der Pfarrei St. Zeno war er zuständig für die Menschen und Gruppierungen vor Ort. Besonders lagen ihm da die Ministrantinnen und Ministranten am Herzen. Unzählige Menschen hat der Vesti in Freud und Leid begleitet bei Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen. Als stellvertretender Kirchenverwaltungsvorsitzender stand er den Kirchenverwaltungen St. Zeno (Bad Reichenhall) und St. Valentin (Marzoll) vor und kümmerte sich um die wirtschaftlichen Belange der jeweiligen Kirchenstiftungen. In diese Zeit hinein fiel auch der Umbau des Pfarrhauses St. Zeno zum Verwaltungszentrum der Katholischen Stadtkirche. Die Katholische Stadtkirche blickt bei den Sonntagsgottesdiensten in einigen Kirchen dankbar auf die Ernte des Jahres und auf all jene, die mit ihrer Hände Arbeit für die Ernte sorgen. Dieses Bild möchte ich auf meinen Mitarbeiter, Diakon Sylvester Resch, übertragen. Er hat als „Weinbauer des Herrn im Weinberg Bad Reichenhall“ stets für einen guten „Tropfen“ gesorgt und den Menschen Freude bereitet. Lieber Vesti, Dir auf diesem Wege herzlichen Dank für Dein Wirken hier, „Vergelt’s Gott“ für die Zeit, die Du den Menschen geschenkt hast. Ich wünsche Dir vor allem Gottes Segen für Deine weitere berufliche und private Zukunft in Deinem Heimatpfarrverband Teisendorf. In einem feierlichen Gottesdienst am Samstag, den 23. November um 18.00 Uhr im Münster St. Zeno mit anschließendem Empfang im Pfarrheim wird Diakon Sylvester Resch offiziell aus der Katholischen Stadtkirche Bad Reichenhall verabschiedet, wozu ich heute schon die Mitglieder aller Gremien und Gruppierungen der gesamten Stadtkirche einlade. Bad Reichenhall, 4. Oktober 2019, am Fest des Heiligen Franz von Assisi Euer Markus Moderegger Stadtpfarrer

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