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Chöreausflug der Katholischen Stadtkirche nach Oberösterreich

Zwei Barocke Kirchen und Kaffee im Dunkeln.......

Am Samstag, 5.10.2019, machten sich Mitglieder aus verschiedenen Chören der Kath. Stadtkirche Bad Reichenhall frühmorgens mit dem Reisebus auf den Weg nach Oberösterreich. Solch ein gemeinsamer musikalischer Ausflug hat mittlerweile schon Tradition, aber dies war der erste mit Stadtpfarrer Markus Moderegger als Reiseleiter, der alle Teilnehmer herzlich begrüßte,gleich die Reiseroute vorstellte und allen für später eine Überraschung versprach. Pünktlich und nach etlichen engen Zufahrtsstraßen erreichte der Bus die erste Station, Stadl-Paura im Traunviertel, einst Umschlagplatz für das Salz des Salzkammergutes, das dort in „Stadln“ gelagert wurde bis zum Weitertransport, daher der Ortsname. Prägend für das Ortsbild ist heute die auf einem Hügel thronende Dreifaltigkeitskirche, ein formvollendeter Barockbau aus den Jahren 1714-1725 von Johann M. Prunner aus Linz. Anlass war ein Pestgelübde des Lambacher Abtes Maximilian Pagl, der im einzigartigen Grundriss der Kirche, ein Kreis in einem gleichseitigen Dreieck, zugleich den Einen und Dreifaltigen Gott versinnbildlichen wollte. So gibt es in dieser Kirche drei Altäre für Gott-Vater, Gott-Sohn und Hl. Geist, drei Eingangsportale und darüber jeweils eine Orgel. Die Hauptorgel davon ließ Stadtkirchenmusiker und Dekanatsmusikpfleger Reinhard Seidl gleich zu Beginn des Gottesdienstes in ihrer ganzen Pracht erklingen. Die weitere musikalische Hauber, mit a cappella-Sätzen zu Liedern aus dem Gotteslob und volksmusikalischen Gesängen zum Erntedankfest, wofür die Kirche auch schon reich geschmückt war. In seiner Predigt dankte Stadtpfarrer Moderegger den Kirchenchören, die ihren Gesang nicht zur Selbstdarstellung, sondern zur höheren Ehre Gottes erklingen ließen. Es sei ihm bewusst, dass die Sängerinnen und Sänger sowie deren Familien für den liturgischen Einsatz Opfer brächten, besonders an den Feiertagen. Es sei ein Geschenk Gottes, Musik und Kunst in der Liturgie ausdrücken zu dürfen. Die Dreifaltigkeit sei mit Vernunft nicht fassbar, aber die Musik helfe die Botschaft zu verstehen, auch wenn man vielleicht abgelenkt ist. Singen sei der erste Weg der Evangelisierung vom Kind bis zum Erwachsenen und Musik also ein Werkzeug Gottes.Durch die praktizierte Vielfalt der Kirchenmusik von der Gregorianik über Klassik und Romantik bis zur Popmusik sei es, als ob alle Generationen Gott preisen würden. Jede Musik habe ihre Berechtigung. Immer wieder habe es Neuaufbrüche gegeben, auch in unserer Stadtkirche. Auch Papst Franziskus fordere uns zum Gehen und Brückenbauen auf. Musik bringe Menschen einander näher und kenne keine Barrieren, so Stadtpfarrer Markus Moderegger.In den selbst formulierten Fürbitten gedachte die Chorgemeinschaft besonders den kürzlich Verstorbenen, Chorsängerin und Chronistin Ingrid Porbeck und Mesnerin Edeltraud Willeitner .Bei Regen, aber mit Sonne im Herzen ging es nach dem Gottesdienst weiter nach Schlierbach, dessen bekanntes Kloster schon von Weitem zu sehen war. Für das Mittagessen lotste Reiseleiter Moderegger die 32 Sangesbegeisterten aber zunächst zur Zukunfts-Akademie SPES(lat. Hoffnung und zugleich Abkürzung für Studiengesellschaft für Projekte zur Erneuerung der Strukturen), die er bereits von der Zusammenarbeit zur Umgestaltung des Studienseminars St. Michael in Traunstein zum Campus St. Michael kannte. Die Reisegruppe aus Bad Reichenhall wurde im Seminar-Hotel gleich von Geschäftsführer Johannes Brandl mit einem regionalen Birnen-Cider begrüßt und zum köstlichen Buffet im Wintergarten geleitet mit herrlichem Panoramablick auf das ganze Tal. Auf den Tisch gelangen im Restaurant zu 80 % Lebensmittel aus einem Umkreis von 20 km.

weitere Bilder in der Bildergalerie....

 

 

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