Responsive image
St. Zeno
Responsive image
St. Nikolaus
Responsive image
Bayerisch Gmain
Responsive image
Marzoll
Responsive image
Schneizl­reuth

Feierliche Verabschiedung von „Vesti“ alias Diakon Resch

„Der Vesti war nicht nur Seelsorger in St. Zeno......

„Der Vesti war nicht nur Seelsorger in St. Zeno, sondern eine Institution für ganz Bad Reichenhall, stellten Pfarrer Moderegger sowie Oberbürgermeister Lackner und weitere Festredner fest. Nach 30 Jahren Dienst verabschiedet sich Sylvester Resch, liebevoll „Vesti“ genannt, nun für die letzten 5 Dienstjahre in sein Zuhause, den Pfarrverband Teisendorf. Es hätte wohl kaum einen passenderen Termin gegeben wie das Christkönigsfest, das wir Katholiken zum Kirchenjahresende begehen. In einer feierlichen Messe, die einem Papst würdig gewesen wäre, feierte Diakon Resch zusammen mit den vielen Gläubigen, die ihn in den letzten drei Jahrzehnten liebgewonnen und geschätzt haben, seinem aktuellen Seelsorgeteam und vielen ehemaligen Kollegen, Ehrengästen, Musikern, seinen geliebten Zeno-Minis und allen, denen es ein Bedürfnis war, Diakon Resch Respekt, Dank und Abschiedsschmerz zu zeigen. Ein würdiges Fest für den engagierten und beliebten Seelsorger, der diesen Gottesdienst noch einmal so gestalten durfte, wie er es gerne hatte: Musikalisch anspruchsvoll und feierlich untermalten der „Cantiamo Chor“ unter Leitung des Kirchenmusikdirektors Reinhard Seidel, das Streichquartett „Reich an Hall“ sowie zwei Soli des Diakons selbst die von Pfarrer Moderegger zelebrierte Messe.

In seiner letzte Predigt in St. Zeno betonte Diakon Resch, dass es nicht um ihn gehe, sondern um Jesus, den Christuskönig; einen König, der mit so anderen Maßstäben als wir misst. Es wurde deutlich, dass auch Resch‘ Dienst im Gefängnis sowie für die Armen und Ausgegrenzten ein Schwerpunkt seiner Theologie und seines Seelsorgeverständnisse sind. Dass es Christus ist, der uns als Menschen immer wieder zusammenbringt, zeigte sich eindrucksvoll am gemeinsam gebeteten Vater Unser, wo sich Kirchenbesucher und der gesamte liturgische Dienst an den Händen fassten und so auch ein Stück Einheit bei aller Vielfalt, die unser Christsein ausmacht, demonstrierten. In den festlichen Reden am Ende des Gottesdienstes dankten Kari Stock, die PGR-Vorsitzende von St. Zeno, Herr Huber, Kirchenpfleger von St. Zeno sowie der evangelische Pfarrer Thomas Huber für die gelungene Zusammenarbeit, die vielen guten Erfahrungen und Resch‘ Einsatz in St. Zeno. Auch Oberbürgermeister Lackner ließ sich nicht lumpen und honorierte das segensreiche Wirken des Diakons mit dem goldenen Stadtsiegel. Tränen flossen, als die Ministranten von St. Zeno mit einem selbstgedichteten Lied aufwarteten, in dem sie ihren Vesti mit „Du bist das beste, was uns je passiert ist…“ hochleben ließen. Für viele der älteren Minis war Diakon Resch wie ein Vater oder Opa, der sie von Geburt an begleitet hat. Das Seelsorgeteam sprach Sylvester Resch noch einen ganz persönlichen Segen aus, bevor man gemeinsam ins Pfarrheim St. Zeno hinüberging, wo die Pfarrgemeinderäte der Stadtkirche für ein schmackhaftes Buffet gesorgt hatten. Neben Musik, Reden u.a. von Renate Unterholzner, der Stadtkirchenratsvorsitzenden sowie von Diakon Resch selbst, einem Gedicht, einem Faschingsfilm aus grauer Vorzeit und der flotten Einlage der Seelsorgskollegen sowie dem gemütlichem Beisammensein, gab es auch die Gelegenheit, vom „Vesti“ persönlich Abschied zu nehmen. Und so war man sich am Ende eines langen Festes einig, dass man zwar traurig angesichts seines Abschieds, aber vor allem dankbar auf die drei Jahrzehnte gemeinsamer Erfahrungen mit Diakon Resch zurückblickt.

Danke, Vesti.

                                                                                                                 CB in Zusammenarbeit mit K.S.

zurück