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Schneizl­reuth

„125 Kinder und Jugendliche bringen als Sternsinger den Segen Gottes“

In einem schwungvollen Gottesdienst wurden unsere Sternsinger ausgesandt, um als „Christusträger“ die Liebe und den Frieden des Jesuskindes zu den Menschen zu bringen

20*C+M+B*20 schreiben die Sternsinger, die in dieser Woche überall in Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain und Schneizlreuth unterwegs sind an die Haustür. Ihr Markenzeichen sozusagen: „Christus mansionem benedicat“, zu deutsch: Christus segnet dieses Haus. Doch, um den Segen zu den Menschen bringen zu können, haben sich unsere vielen Sternsinger aus der Sternkirche ihn sich erst einmal selbst abgeholt.

Zum ersten Mal gab es einen gemeinsamen Aussendungsgottesdienst für alle Sternsinger aus der Stadtkirche. Am Sonntagvormittag, 29.12. zog ein eindrucksvoller Zug strahlender Könige unter den Blicken der stolzen Eltern, der verblüfften Touristen und der motivierten Helfer in die St. Nikolauskirche ein. Doch so bunt und fröhlich ging es zu Beginn des Gottesdienstes gar nicht zu. In drei Anspielen zeigten einige Sternsinger und die beiden pastoralen Mitarbeiter, die es sich nicht nehmen ließen, einmal selbst Maria und Josef zu spielen, wie es denn an der Krippe ausgesehen hätte, in einer Welt der verschlossenen Türen, geschlossenen Grenzen, ja in einer Welt der Angst und des Misstrauens. Dann wäre die Krippe tatsächlich leer geblieben. Dass es so jedoch Gott sei Dank so nicht ist und dass das Geschehen von vor gut 2000 Jahren in Betlehem bis heute aktuell und spürbar ist, machte Stadtpfarrer Markus Moderegger zum Ende der gemeinsamen Predigt der Seelsorger deutlich: „Auch wenn wir Jesus nicht mit unseren Augen in der Krippe sehen können, ist er da und wir können ihn spüren. Indem ihr euch aufmacht zu den Menschen und den Segen, Freude und Frieden bringt, seid ihr selbst sozusagen „Christusträgerinnen und -träger“, wie es übrigens der Vorname „Christoph“ beinhaltet. Es liegt also an jedem von uns, wie wir die Weihnachtsbotschaft auch in unserer Welt sichtbar werden lassen; durch uns wird dann das für unsere Augen unsichtbare Christkind in der Krippe Realität“, endete Moderegger und legte liebevoll das zu Beginn des Gottesdienstes entfernte Jesuskind in die Krippe zurück.

Auch in den Kyrierufen und den Fürbitten brachte sich die bunte Sternsingerschar ein und trug zu einem lebendigen Gottesdienst bei, der gute 1,5 Stunden dauerte, was dank der Vielfalt und Aktivität für Jung und Alt auch niemand störte. Beeindruckend war der volle Altarraum zum VaterUnser, wo die Freude der Kinder und Jugendlichen am Glauben und der Gemeinschaft ebenso deutlich wurde wie die der Erwachsenen im Kirchenschiff. Zum Abschluss wurde die Kreide, der Weihrauch und natürlich die Sternsinger selbst gesegnet, damit die 125 Sternsinger in 33 Gruppen die nächste Woche bis zum 6. Januar gut ausgestattet ihre Botschaft zu den Häusern und Wohnungen der Menschen bringen können. „Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand…“, verabschiedete sich die bunte Königsschar zum Dienst und ließ sich draußen noch den Kinderpunsch schmecken.

Wir danken jetzt schon allen, die unsere Sternsinger willkommen heißen und großzügig spenden, um dadurch die Welt ein kleines bisschen gerechter und schöner zu machen. Wir danken den Eltern unserer Sternsinger, dass Sie Ihre Kinder mitmachen lassen und sie dabei unterstützen, allen Helfern, Begleitern und Köchen für ihre Unterstützung, den Organisatoren in den jeweiligen Pfarreien für die ganze Arbeit im Voraus und in dieser „Sternsingerwoche“ und natürlich unseren Sternsingern, dass ihr bereit seid, in euren Weihnachtsferien einen Dienst für Erwachsene und Kinder zu tun.

Am 6. Januar kehren die Sternsinger in ihren jeweiligen Pfarreien zu den Gottesdiensten mit den gesammelten Spenden zurück. Wer von den Sternsingern nicht besucht worden ist, darf gerne in den Pfarrbüros eine Spende und auch eine Kleinigkeit für die Sternsinger abgeben oder es in den jeweiligen Gottesdiensten mitbringen.

CB

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