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Ministrantenverantwortliche in St. Nikolaus, Anja Holm verabschiedet

Fast alle 25 Ministranten aus St. Nikolaus, ließen es sich nicht nehmen, bei Anjas Abschied dabei zu sein.

Fröhlichkeit und Farbe machten sich im Kirchenschiff breit, als die Ministrantenschar zusammen mit Stadtpfarrer Markus Moderegger, die beiden Konzelebranten Jörg Plümper (Militärpfarrer) und Caspar Städele (Ruhestandsgeistlicher), Gemeindereferentin Gabi Angerer, Religionslehrerin Anja Holm und Pastoralassistentin Constanze Bär von hinten in die Kirche einzog.

Die Kirchenmusik um Reinhard Seidl wartete mit Liedern , die gute Laune machten und stimmungsvollem Orgelspiel auf und die Ministranten trugen Kyrierufe und Fürbitten vor.

Pfarrer Moderegger predigte über das Unkraut, das es nicht nur in Blumenbeeten und im Gleichnis um das Reich Gottes gibt, sondern auch in jedem Menschen. Und, dass Jesus rät es nicht auszureißen sondern es stehen zu lassen. Jeder habe seine „Unkrautseite“, die oft auch Frische in Gruppen und Gemeinschaft bringe und die die Menschen vor Gott nicht schlechter macht und er trotzdem und immer den Weg mit Ihnen geht – etwas, das auch Anja Holm ihren Ministranten und Schülern vermittelt.

Am Ende bedankten sich Seelsorgeteam und Ministranten bei Anja für Ihr motiviertes Engagement: „Mit dir haben wir viel erlebt“, erzählt Jakob Hellmann, Dienstältester Ministrant aus St. Nikolaus bei der kurzen Diashow der Ministranten zum Abschluss des fröhlichen Gottesdienstes. Ob Rom oder Österreichfahrt, Blumenpflanzen, Osternächte, Bastelaktionen, Sternenhimmel oder Ministunden – ohne Anja Holm hätte es dies in St. Nikolaus nicht gegeben. Sie übernahm zunächst als Praktikantin und dann als Religionslehrerin die Minis von St. Nikolaus.

Zum Dank bekam Sie einen Essensgutschein von den Ministrantenfamilien und der Stadtkirche, ein gebasteltes Abschiedsbuch mit Grüßen der Minis und dann noch ein besonderes Geschenk, weil jemand den Tipp gab, dass Anjas Hühner einen neuen Hahn brauchten. Jetzt erfreut sich Hahn Fridolin bei Anja eines neuen Zuhauses und wird sich sicher bei so manchem Krähen an die bunte Minischar erinnern.

Red. Reichenhaller Tagblatt 28.07.2020

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