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St. Nikolaus
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Bayerisch Gmain
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Marzoll
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Schneizl­reuth

Junge Stadtkirche

"Gemeinschaft, Spaß, Gott und Kreativität" Pfarrjugend im Entstehen

Begonnen hat es bei Jugendkorbi 2019, als 30 Firmlinge zusammen mit den beiden Youngster-Seelsorgern Peter Kleinert und Constanze Bär auf den Domberg gefahren sind, gemeinsam Gottesdienst gefeiert haben und schließlich zum Partymachen, Basteln, Futtern, Beten und Ratschen auf dem Festivalplatz sowie bei der anschließenden nächtlichen Heimfahrt (wieder) entdeckt haben, wieviel Spaß und Bestärkung es geben kann, gemeinsam auf Jesu Spuren unterwegs zu sein.

Einige unserer Firmlinge tauchten gleich 4 Tage später am Erstkommuionauftakt und unterstützen zusammen mit vielen großen und mittleren Minis Constanze und Peter mit den 65 Erstkommunionkindern beim Spielen, Gottesdienstfeiern und Kerzenbasteln.

…und so nahm die Pfarrjugend ihren Lauf Das war im letzten Jahr so los:

• Mitgestaltung von Erstkommunionnachmittagen (Kirchenralley, Gottesdienst, Spiele, Basteln)

• Faschingsparty der Sternsinger (betreuen, kochen, mithelfen, Party machen, da sein, putzen)

• Sternsingen oder Begleiten

• Zeltlagervorbereitung mit Wrapkochen (wegen Covid-19 entfallen)

• Idee, Gestaltung und Durchführung des „Zeltlagers dahoam“ Ende Juni mit großen Schnitzeljagden, Bastelidee und Familiengottesdienst zum Abschluss

• Postbotendienste 

• Videokonferenzen zur Planung und Austausch

• Pizza- und Eisessen zum Dank

• …

Insgesamt haben wir eine fröhliche Truppe von ca. 25 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12- 25 zusammen, die Lust haben, sich zu engagieren, für Kinder etwas anzubieten und Stadtkirche mitzugestalten.

Nicht jeder ist bei jeder Aktion dabei, sondern dann, wenns passt

Mal schaun, was uns im neuen Jahr so einfällt.

Feststeht, dass es unbedingt mit den beiden Zeltlagern für die Erstkommunionkinder im Juni 2021 klappen soll.

Wenn du Lust hast, mal mitzumachen oder vorbeizuschauen, melde dich bei Constanze, unserer Jugendseelsorgerin: 0151/28944801 – an dem neuen Schuljahr 2020/21.

 

"Endlich wieder Abenteuer erleben"

Foto: Veronika Mergenthal

 Jugendfreizeiten und Zeltlager?

In diesem Corona-Sommer Fehlanzeige. Die Kommunionkinder-Zeltlager-Crew der Stadtkirche Bad Reichenhall ließ sich dadurch nicht unterkriegen: Es wurde einfach ein „Zeltlager dahoam“ organisiert – mit Zelten im eigenen Garten, Balkon oder Kinderzimmer und Einzel-Schnitzeljagd in jeder einzelnen Pfarrei. Dankbarkeit und Freude prägte den Abschlussgottesdienst in St. Nikolaus. „Es ist wirklich schön, eine Kirche voller junger Leute zu haben“, zeigte sich Pastoralassistentin Constanze Bär beeindruckt. Unterstützt durch die Jugendlichen leitete sie den Familiengottesdienst. Mit ein paar Fragen und der Einladung, als Antwort aufzustehen, kam gleich Stimmung auf, ohne die Kontaktregeln missachten zu müssen: „Wer war gestern auf Schnitzeljagd? Wer ist nass geworden? Wer freut sich, dass wir wieder Menschen treffen können, die wir gerne haben?“

Konzept seit Wochen vorbereitet

An die 20 Jugendlichen Firmlinge und Ministranten hatten seit Wochen das Konzept vorbereitet; vier aus Marzoll, St. Zeno und Nikolaus sowie sieben aus Bayerisch Gmain. Es war die erste Stadtkirchenübergreifende Aktion der Jugend. "Ich finde das toll." Wir können alle voneinander etwas lernen, findet Jasmin (18) von den großen Minis aus St. Zeno.

"Die Organisation eines Zeltlagers" wäre etwas ganz neues für uns gewesen- Nun war es "doppelt neu", umschreibt Jasmin die zusätzliche Herausforderung in Corona Zeiten.

Etwa 60 Kinder beteiligten sich am "Zeltlager dahoam" - 27 in Bayerisch Gmain, 14 in Marzoll, 9 in St. Zeno und gut zehn in Nikolaus. Gemeinsam startet man in den Pfarreigruppen per Online-Meeting am Samstag Nachmittag. Danach brachen alle allein oder in kleinen Gruppen, oft auch mit Eltern und Geschwistern, zur Schnitzeljagd auf. Für jede Pfarrei war eine individuelle Route ausgearbeitet worden. Die Idee für diese dezentrale Version stammt von Magdalena (13) und Theresa (14) aus Marzoll, denen die Schnitzeljagd früher bei Kindergeburtstagen immer großen Spaß machte. Dieses Abenteuer-Spiel war der Höhepunkt bei den Kids.

Eine der spannendsten Aufgaben war, wie Magdalena erzählt, das Entziffern eines in einem Geheimcode auf Steine geschriebenen Wortes. Die Anleitung zum Code war unterwegs versteckt. Und eine der lustigsten Stationen war der „Schatzhügel“: Auf diesen mussten die Kinder laufen. Oben erwarteten sie Magdalena und Johanna zur Belohnung mit einem Eis. „Wir haben viele positive Nachrichten von den Eltern             bekommen“, freut sich Theresa. Auf dem Weg sammelten die Buben und Mädchen fleißig Äste ein zum Basteln von kleinen lustigen Männchen am Sonntag. Das übrige Bastelmaterial, wie Pfeifenputzer, Farben und Wolle, „erarbeiteten“ sie sich im Laufe der Schnitzeljagd.

Männchen stellvertretend weit vorne beim Altar

Die Männchen wurden, ebenso wie die Steine, zum Gottesdienst mitgebracht und am Ende gesegnet. Stellvertretend durften diese ganz weit vorne beim Altar stehen, was wegen der Abstandsregeln für die Kinder derzeit nicht möglich ist. Trotz der großen Abstände zwischen den jungen Kirchenbesuchern waren alle beim Singen und Beten freudig bei der Sache. Jugendliche, Kinder und Eltern lasen Texte, wie Fürbitten, Gebete und das Evangelium von den Emmaus Jüngern. 

Das „brennende Herz“ der traurigen Jünger, mit denen Jesus mitging, ohne dass sie ihn sofort erkannten, stellte die Pastoralassistentin in den Mittelpunkt ihrer Predigt. Vielleicht habe in den vergangenen Wochen so manchem „das Herz gebrannt“, wenn er oder sie Neues entdeckt habe, etwa durch die Zeit mit der Familie, aber auch, wenn etwas Vertrautes vermisst wurde, wie die Ministranten Stunde, Freunde, Hobbys oder sogar die Schule. „Wir kapieren auch oft nicht, dass uns Jesus begleitet“, zog sie eine Parallele.

Kleine Herzen aus Rinde in den Bänken sollten daran erinnern. Mucksmäuschenstill war es, als jeder auf ein solches Rindenherz den Namen eines Menschen schrieb, der ihm wichtig ist. „Gemeinsam sind wir stark“ – dieses ermutigende Thema hatte sich die Vorbereitung Crew, für die es am Ende einen Applaus gab, für den Gottesdienst ausgedacht.

„Für jeden war es ein Höhe- punkt, heute die strahlenden Gesichter zu sehen“, verriet Jasmin nach dem Gottesdienst. Paul  (17) aus Bayerisch Gmain freut sich über das mit den Kindern geteilte Grundgefühl „Endlich können wir wieder raus und gemeinsam Abenteuer erleben“. Ein „echtes“ Zeltlager soll 2021 folgen: Der Tipi-Zeltplatz am Chiemsee ist schon reserviert.

Von Veronika Mergenthal

Reichenhaller Tagblatt

 

 


"Wachgeküsst"

 …lautete das Motto der diesjährigen Jugendkorbinianswallfahrt, kurz „Jugendkorbi“, nach Freising, wo sich wie immer tausende Jugendliche trafen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern und gemeinschaftlich die Vielfalt unseres Glaubens zu entdecken. Dass wir gleich im ersten Jahr, in dem wir diese Fahrt als Stadtkirche für die Jugendlichen kostenlos angeboten haben, so großen Zulauf haben, konnten wir zunächst gar nicht fassen. Wie cool, dass 25 unserer diesjährigen Firmlinge dabei waren und sich auf das Abenteuer Jugendkorbi eingelassen haben. Dazu waren noch 3 ältere Ministranten und ein Jugendlicher aus unseren Pfarreien dabei, sodass der angehende Diakon Bäda und ich mit 29 munteren jungen Menschen am Samstagvormittag (16.11.) den gemeinsamen Bus des Berchtesgadener Landes stürmten. Lieb war ihr: Ihr lieben Firmlinge. Ihr seid eine unglaublich liebe, aufeinander schauende Gruppe, wart offen und neugierig und habt euch eingelassen auf ein kleines Glaubens- und Gemeinschaftsabenteuer. Bereichernd war es: Der Gottesdienst im vollen Freisinger Dom, mit vielen Jugendlichen, mit einer guten Predigt von Kardinal Marx, mit der Einzelsegnung aller Teilnehmer mit Weihwasser und der schwungvollen Musik, zu der wir klatschen und laut singen durften. Bunt war es: Auf dem Festivalgelände. Ob Kletterrad, Genussarea, Kaffee-Workshop, Partymusik, Prayerzelt – für jeden war etwas dabei. Entspannt war es: Für uns beide Leiter. Mit Jugendlichen, auf die wir uns verlassen konnten und die den Abend selbstständig unterwegs, fahren wir gerne weg. Für uns gab es Zeit für den Austausch mit Kollegen, das Wiedersehen ehemaliger Jugendlicher aus anderen Pfarreien und zum Bummeln. Feierlich war es: Bei der Heimfahrt. Wir hatten nämlich noch ein Geburtstagskind dabei, für die wir um Mitternacht kräftig sangen, bevor wir um kurz vor 2 Uhr wieder die heimischen Gefilde erreichten. …“nächstes Jahr fahren wir wieder mit, haben ein paar von euch gesagt. Mal schauen, ob wir dann einen eigenen Bus brauchen. Danke für den tollen Ausflug mit euch,

Bäda und Constanze


Jugendliche begehen den Reformationstag ökumenisch

„Uns eint mehr als uns trennt“ diesen Buchtitel nahmen die evangelischen Konfirmanden und die Stadtkirchen Ministranten von St. Nikolaus ernst. Auf Einladung von Michael Moser, Jugendbeauftragte im Kirchenrat der evangelischen Stadtkirche, begingen die Ministranten von St. Nikolaus zusammen mit ihren Gruppenleitern Mesner Manfred Schmid, Religionslehrerin Anja Holm und Pfarrgemeinderätin Anja Schmitz den Reformationstag ökumenisch. So konnten Oberbürgermeister Herbert Lackner, Leiter der Stadtgärtnerei Martin Haberlander zusammen mit seinem Team zur Pflanzaktion an die 20 Jugendliche am Pulverturm begrüßen. Hier wurden 1500 Osterglocken gepflanzt. Symbolisch können die Osterglocken für die Auferstehung von den Toten stehen, an die natürlich beide Konfessionen glauben, ebenso wie natürlich Ostern. Etwas weltlicher war der ursprüngliche Gedanke dieser Aktion: Haberlander wollte das Areal um den Pulverturm bienenfreundlicher gestalten. Nachdem schon Sommerblüher gepflanzt wurden, sollte nun auch Bienenfutter für den Frühling angeboten werden. Er trat mit dieser Idee an die Evangelische Gemeinde heran. Michael Moser und sein Team zögerte nicht und integrierte die Aktion in den, traditionell mit den Konfirmanden begangenen, Reformationstag. Ein weiteres Highlight des Nachmittags war die Besichtigung des Pulverturms, der extra für diese Aktion besichtigt werden konnte. Nach der Pflanzaktion ging es mit einer kleinen Wanderung zum Evangelischen Pavillon, wo dann ein gemeinsames Abendessen eingenommen wurde. Danach wurde der Reformationsgottesdienst gefeiert, an dem auch die Ministranten teilnahmen. Diese konnten hier manche Ähnlichkeit mit dem katholischen Gottesdienst, aber auch manch „fremdes“ entdecken. Marshmallows grillen an der Feuerschale und ein Bibelquiz beendeten den umfangreichen Tag, der mit einem kurzen Andacht zur Nacht um 24 Uhr endete. Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese gelungenen Aktion, im Frühling eine Fortsetzung mit einer Gegeneinladung finden wird.

 
Hier findet ihr interessante Infos und aktuelle Termine der
Katholischen Jugendstelle Berchtesgadener Land: