St. Nikolaus Bad Reichenhall


Aktuelle  Gottesdienstordnung  für St. Nikolaus


Das Pfarrbüro St. Nikolaus ist von 18. bis 20. Mai geschlossen.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte vormittags an St. Zeno, Tel. 714 29-0.

 

Öffnungszeiten des Pfarrbüros St. Nikolaus Bad Reichenhall:

Dienstag bis Donnerstag 8:00 – 12:00 Uhr
Freitag                                 8:00 – 11:00 Uhr

Pfarrbüro St. Nikolaus
Anton-Winkler-Str. 10
83435 Bad Reichenhall
Telefon: 0 86 51/60 22 – 0
Fax: 0 86 51/60 22 29

St-Nikolaus.Bad-Reichenhall@erzbistum-muenchen.de

Pfarrsekretärinnen:   
Frau Stefanie Beer / 0 86 51/60 22 13
Frau Brigitte Neubauer / 0 86 51 / 60 22 11

Bankverbindung:
Sparkasse Berchtesgadener Land / IBAN: DE24 7105 0000 0000 0128 15
BIC: BYLADEM1BGL


 

Barrierefreie Kirche

Rollstuhl oder Hörapparat prägen den Alltag mancher Menschen. Daraus entstehende Barrieren kosten oft viel Kraft und Energie.  Um Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung die Mitfeier des Gottesdienstes und die Teilnahme an Veranstaltungen ohne Barriere zu ermöglichen, gibt es in St. Nikolaus einen
barrierefreien und  behindertengerechten Zugang.


 

Hauptamtliche Mitarbeiter:

Hausmeister und Sicherheitsbeauftragter des Pfarrverbandes St. Nikolaus:
Herr Werner Resch / erreichbar über Pfarrbüro

Der Veranstaltungswegweiser zum herunterladen, ausfüllen und mit Bitte um Abgabe im Pfarrbüro:

Veranstaltungswegweiser – Pfarrheim St. Nikolaus

Im Anschluss wird sich Herr Werner Resch mit Ihnen in Verbindung setzen und ggf. notwendige Einweisungen anbieten.

Dekanatskirchenmusiker:
Herr Reinhard Seidl / erreichbar über Pfarrbüro St. Zeno


 

Pfarrgemeinderat St. Nikolaus

Unterholzner Renate, 1. Vorsitzende
Scharl, Ulrike,  2. Vorsitzende
Krebs Gertrud, Schriftführerin
Hahn Heike
Gerhard Kirr
Renic Mihaela
Brekalo Mara


 

Kirchenverwaltung St. Nikolaus

 Strasser-Langenfeld  Eugen Pfarrer
 Breidenbach  Franz
 Freiwang  Christine  Schriftführerin
 Grimeis  Erika
 Klameth  Peter
 Langenstein  Julius
 Lobensommer  Alfred  Kirchenpfleger
 Schmid  Andrea  Schriftführerin
 Stibler  Manfred

Kirchenverwaltung der Filiale St. Georg Nonn:

Stefanie            Bergmaier
Eichner             Georg
Leitner              Georg
Streibl               Peter


Katholischer Deutscher Frauenbund:

Mehr über uns erfahren Sie unter folgendem Link: www.kdfb-reichenhall.de


 

Kurzbeschreibung der Pfarrkirche St. Nikolaus

Unsere Kirche vermittelt ein sakrales hochromanisches Erscheinungsbild, das durch die Kunstwerke von Moritz von Schwind eine glanzvolle Steigerung erfährt.
Das aufblühende Salzbürgertum ließ den Kirchenbau in der Stilepoche der Romanik im 12. Jhd. entstehen. Hingeschmiegt an den damaligen Saalachdamm ist sie mit ihren Apsiden – die südliche ist noch im Originalzustand erhalten – nach Osten ausgerichtet. Nach dem Vorbild von St. Lorenzo (Verona) ist der Bau 1181 – 1190 im Stil einer lombardischen Basilika entstanden. Wegen der Nähe zur Saalach wurde sie dem Patron gegen Wassergefahr und dem Beschirmer von Heil- und Solequellen geweiht. Bis ca. 1500 zeigt sich der Bau als dreischiffige Basilika mit hohem Mittelschiff und niedrigen Seitenschiffen. Vor der Apsis dominierte die Vierung mit ihren Querbauten und vermittelt ein räumliches Kreuz. 1196 und 1515 erlitt unsere Kirche schwere Brandschäden. 1522, in der Spätgotik, wurden die Seitenschiffe bis auf die Höhe des Mittelschiffes angehoben und dabei die Längsemporen eingezogen. Der Turm, vormals mit Satteldach bedeckt, erhielt einen gotischen Spitzhelm, der 1808 zu einer gedrungenen Kuppel schrumpfte. 1816 wurde die Kirche mit dem Einbau des Taufsteins zur Pfarrkirche erhoben. Die Obere Stadt mit St. Nikolaus fiel, Gott sei Dank, nicht dem verheerenden Stadtbrand 1834 zum Opfer. 1860 begann dann die große Renovierungsphase: Die Kirche erfuhr eine Erweiterung nach Westen um ein Joch (1 Kreuzgewölbe) und um die Tiefe der Orgelempore. Auch der baufällige Turm wurde abgetragen und als Campanile nach Veroneser Bauart an der Nordseite angelehnt. Schon damals war das Bauen nicht ungefährlich, denn bei den Arbeiten stürzten zwei Gewölbe ein. Moritz von Schwind – zur Kur in Reichenhall – wurde mit der Ausschmückung des Kirchenraumes beauftragt. 1862/63 entstand das großartige Apsisfresko mit der Darstellung der Trinität. Gott Vater, darüber der Hl. Geis, reicht den gekreuzigten Sohn der Welt hin, wobei das Kreuz die Mandorla durchstößt und zum Altar und somit zur eucharistischen Mahlgemeinde hinweist.

Gleichzeitig schuf der Künstler auch die 14 Kreuzwegstationen, die zum Apsisfresko hinführen und ganzheitlich mit der Dreifaltigkeitsdarstellung zu sehen sind. Nach mehrmaligen Renovierungen (1937/38; 1967/68; 1986 – 91) zeigt sich uns der Kirchenraum in geglückter vollendeter Gestaltung. Der hochromanische Eindruck wird geprägt vom längsgerichteten Kirchenschiff, das durch Pfeiler- und Säulenreihen mit darauf ruhenden Kreuzgratgewölben harmonisch unterteilt ist.

Moritz von Schwind, dessen Werk einschließlich der von ihm entworfenen Kassettendecken über der Empore feinsinnig und kunstvoll 1986 – 91 restauriert wurden, bewirkte eine fruchtbare Symbiose von Romanik und Romantik. Diese neue stilvolle Einheit ließ einen liturgiegerechten wundervollen Sakralraum entstehen.

Wenn Sie dir Kirche betreten, umfasst Sie deren dunkle Schönheit. Das Alltagsgeschehen lässt Sie los. Stille, Ruhe und Gelassenheit druchdringen Sie. Spiritualität lässt sich erahnen. Der Kreuzweg zieht Sie wie ein Sog zur Apsis, zur einmaligen Bilddarstellung Gottes. Der Weg führt Sie „durch die Nacht zum Licht“, von der Passion zur Vollendung. Gott Vater reicht uns den Gekreuzigten. Er trägt und hält uns in der Erlösung.