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Marzoll
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Schneizl­reuth

Sternsinger Aktion bis 2.Februar verlängert

Reichenhaller Sternsinger wollen auf neuen Wegen Spendenmarke des letzten Jahres knacken:

Segenspakete nach Hause, digitale Spendenmöglichkeiten und Segenshaltestellen

„Wenn nur jeder aus Bad Reichenhall, Schneizlreuth und Bayerisch Gmain 1€ spenden würde, hätten wir die Summe vom letzten Jahr zusammen“, erklärte Stadtpfarrer Moderegger in den beiden Fest-Gottesdiensten in Bayerisch Gmain und St. Nikolaus, in denen ebenso wie in St. Zeno und am letzten Wochenende schon in Marzoll auch eine kleine Abordnung Sternsinger bei der Gestaltung der Gottesdienste beteiligt war. Viele Erstkommunionkinder und Ministranten sind unter den Sternsinger-Postboten dieses Jahres. Sie stellten sich als Könige vor, lasen die Fürbitten und sagten ihre Sprüche auf. Es ist das erste und letzte Mal, dass die Kinder in den festlichen Gewändern, die an die Heiligen Drei Könige erinnern, die den frisch geborenen Jesus in Betlehem besucht haben, in diesem Jahr zu sehen sein werden. Ab morgen werden Kronen gegen Mundschutze getauscht und Königsgewänder gegen praktische Klamotten, um beim Sport an der frischen Luft die Segenspakete an alle Haushalte zu verteilen. (Bericht von gestern)

Während sich die gut 130 Kinder coronakonform auf den Weg als Postboten machen, um die Briefkästen aller Reichenhaller, Bayerisch Gmainer und Schneizlreuther zu beliefern, hat sich das Koordinationsteam noch zwei weitere Möglichkeiten überlegt, um die Kinder in armen Ländern zu unterstützen und möglichst viel Geld zu sammeln, auch wenn die Sternsinger nicht klingeln und singen dürfen:

Es gibt an ganz verschiedenen Orten „Segens-Haltestellen“ zu entdecken, an denen einerseits als Sternsinger verkleidete Puppen bestaunt werden können und andererseits eine Spende in die Spendenbox herzlich willkommen ist. Die Sternsinger-Puppen stehen in den Kirchen St. Zeno, St. Nikolaus und St. Nikolaus von der Flüe. Dort wurde jeweils ein Opferstock zu einer Sternsinger-Spendenbox bis 2.Februar umfunktioniert.

Weitere Spendenboxen finden sich:

Bayerisch Gmain: beim Edeka Dorrer, in der Apotheke, in Marzoll: in der Kirche, in der Bäckerei Neumeier in Weißbach und im Kramerladen in Marzoll, in Bad Reichenhall: Im Edeka Dorrer an der Münchner Allee und im Edeka Dorrer am Pulverturm. In Schneizlreuth haben sich dankenswerterweise drei Familien bereiterklärt, ihren Briefkasten zur Spendenbox umzufunktionieren: Rohrbachers (Melleck 4), Schröters (Schneizlreuth 16), Storfingers (Unterjettenberg 18).

Alle Briefkästen und Spendenboxen werden täglich geleert und wir vertrauen auf die Ehrlichkeit und Solidarität unter uns Menschen, dass wir gemeinsam auch in einer Zeit der Krise zusammenhelfen, dass die Menschen, deren Lebensbedingungen so viel schlechter sind als unsere, finanziell unterstützt werden.

Und damit nicht genug: Denn die Sternsinger und ihre erwachsenen Helfer wollen wirklich die Wette ihres Hirten gewinnen. Wobei der Wetteinsatz noch ausgemacht werden muss. Die Stadtkirche hat sich bereits in den vergangenen Monaten darum bemüht, immer mehr in den sozialen Medien und online vertreten zu sein, u.a. durch das digitale Anmeldeverfahren zu den Gottesdiensten an Weihnachten. Für die Sternsinger legen wir noch ein digitales Highlight oben drauf: Mittels einer Online-Spendenaktion, bei der mehrere Videos unserer Sternsinger zu sehen sind, kann man per Scannen eines QR-Codes gleich ganz bequem spenden, ohne das Haus verlassen zu müssen: Und man hat auch noch die Wahl, ob per Lastschrifteinzug, Paypal, Kreditkarte und Sofortüberweisung. Ab 10€ wird vom Kindermissionswerk automatisch eine Dankekarte und eine Zuwendungsbestätigung zugesandt. Das ist ein neuer Vorteil im Vergleich zu den Türspenden, die dennoch hoffentlich im nächsten Jahr wieder möglich sind. Und noch einen weiteren Vorteil hat die digitale Spendenaktion: Man kann sich das Segensvideo der Sternsinger immer wieder zu Gemüte führen.

Hier geht es zum Segensvideo:

Wer gerne zuhause eine kurze Segensfeier beim Anbringen des Segensaufklebers beten möchte, der findet unten im Text Vorschläge. Doch gerade in diesen Zeiten empfehlen die Seelsorger um Stadtpfarrer Markus Moderegger, neue Wege zu gehen, sich zu trauen, Gott anders zu begegnen als im gewohnten Trott und deshalb einfach selbst ein frei formuliertes Gebet zu sprechen, mit dem, was jeder Einzelne gerade auf dem Herzen hat. Dass es nicht nur in dieser Hinsicht, Zeit ist, neue Wege zu gehen, war die die Botschaft des Dreikönigstags in den Predigten des Stadtpfarrers: „Neue Wege verunsichern uns Menschen erst. So wie damals die Sterndeuter, als sie irgendeine ihnen fremde Form der Himmelserscheinung gesehen haben. Doch weil sie sich aufgemacht haben, auf neue Wege, so wie viele Christen dieses Jahr am Weihnachtsfest, das so anders gefeiert worden ist, als all die anderen, haben sie das Kind in der Krippe gefunden und ihr Leben hat sich positiv verändert. Machen auch wir uns mit unseren Sternsingern auf, neue Wege des Miteinanders, der Verkündigung und des Lebens zu suchen.“

 

Hier geht es zum Sternsinger Segen:

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