Kinder und Familien

Gottesdienste besonders für Familien u. Kinder

Hier erfahrt Ihr in kürze die Termine unserer Kindergottesdienste

 

Wenn du gerne selbst Kindergottesdienste gestalten möchtest – ob ökumenisch oder katholisch – melde dich bei Pastoralreferentin Constanze Bär Email: CBaer@ebmuc.de Handy 0151 28944801

 

 


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Erstkommunion in der Kath. Stadtkirche

„Frischer Wind beim Apostelkonzil“

36 Kinder empfangen zum ersten Mal die Kommunion

Das Wetter meinte es gut mit den Erstkommunionkindern aus Bayerisch Gmain, St. Zeno und Karlstein. Sowohl am Samstag, an dem die 15 Erstkommunikanten aus St. Nikolaus von der Flüe zum ersten Mal die Hostie empfingen als auch am Sonntag, wo erst fröhliche Klänge das Münster St. Zeno erfüllten und die 11 Kommunionkinder feierlich durch die lange Kirche schritten als auch am Kirchplatz von St. Nikolaus, wo der Reigen der Erstkommunionen mit einem festlichen Gottesdienst bei strahlender Sonne endete und die 10 Karlsteiner Kinder sich über den großen Tag freuten.

Anspruchsvoll sind sie, die beiden Tagestexte an diesem Sonntag. Doch für die fitten Erstkommunionkinder kein Problem: In der Lesung nahmen sie ihre Gäste, Freunde und Familien mit nach Israel, 2000 Jahre zurück, zum sogenannten Apostelkonzil; jene erste Versammlung der ersten Christen, in der sie zum ersten Mal Streitfrage klären mussten, weil man sich nicht einig war, wie man denn jetzt genau Christ wird. Von den Kindern in allen drei Pfarreien eindrucksvoll gelesen und vorgespielt, macht der Text aus der Apostelgeschichte auch heute noch deutlich worauf es denn ankommt, wenn wir als Christen in dieser Welt unterwegs sind: „Eco“, sagte Papst Johannes XXIII., der vor gut 60 Jahren das zweite Vatikanische Konzil eröffnete, und auf die Frage, warum er überhaupt sich den Stress eines Konzils antue, das Fenster öffnete und eben auf italienisch sagte „deshalb“, erzählte Stadtpfarrer Moderegger in seiner Predigt. Eben, weil es frischen Wind braucht, in der Kirche, damals wie heute, ist es wichtig, dass wir als Menschen miteinander im Gespräch sind, uns auszutauschen, Konflikte offen und ehrlich austragen, uns zuhören, Kompromisse machen und gemeinsam Lösungen finden; so wie damals die Jünger, die klären mussten, ob man erst Jude sein musste, um Christ zu werden. Unsere Erstkommunionkinder wissen, worauf es ankommt, im Leben und im Glauben. Denn sie durften die Schriftrolle, mit der sie das Apostelkonzil nachspielten, erweitern und schrieben auf, worauf es ankommt, um Christ zu sein: zu wissen, dass Gott uns nahe ist und immer beschützt, nicht zu streiten, die Familie und Freunde zu lieben, daran zu glauben, dass Gott ALLE Menschen mag und dass wir einander lieben sollen. Dass uns Gott mit seiner Liebe in der Hostie ganz nahe kommt, war spürbar in der ehrfürchtigen Stille, die die sonst aufgeweckten Kinder, walten ließen, als sie zum ersten Mal den Leib Christi in die Hand gelegt bekamen.

Wie wichtig es ist, dass Gottesdienst aktive Beteiligung heißt - auch etwas, das wir Papst Johannes XXIII. Verdanken – wurde auch an diesen Wochenenden einmal mehr deutlich: Ob das die vielen Lese- und Spielbeiträge der Kinder waren, die Tatsache, dass sie beim Friedensgruß zu ihren Eltern liefen und sie knuddelten, das Vater Unser in Gesten oder die gemeinsam gesungene und getanzte Stadtkirchenhymne „Gottes Liebe“, die dank der Sing- Künste Pfarrer Modereggers und des Bewegungsdrangs von Pastoralreferentin Constanze Bär und der fröhlichen Kinderschar alle Gottesdienstteilnehmer zum Mitmachen animierte.

Am Ende gab es viel Applaus für Religions- und Klassenlehrer, Mesner*innen, Ministranten und alle Gruppenleitermütter. Besonders laut wurde für die fröhliche Musik geklatscht, ob in Bayerisch Gmain die Bläser unter Leitung von Barbara Knetsch-Mainardy oder in St. Zeno und St. Nikolaus der fröhliche Musik- und Chormix von Reinhard Seidl, der sogar Erstkommunionkinder der letzten Woche zum Mitsingen im Kinderchor animiert hatte. Beim letzten der fünf Erstkommunions-Gottesdienste gab es dann vom gute gelaunten und dankbaren Stadtpfarrer noch Küsschen für seine Kollegin und Verantwortliche der Erstkommunionvorbereitung, Constanze Bär, was die heitere Aufbruchsstimmung der Gläubigen mit Grinsen erfüllte.

Am Sonntagabend trafen sich Karlsteiner und Zenos auf der Wiese vor dem Nonner Kirchlein zur Dankandacht und am Montag ging es zusammen mit den Bayerisch Gmainer wieder zur Schwarzen Madonna nach Altötting auf Erstkommunionausflug.


„Die Tür zum Raum Jesu hat sich geöffnet“

 

40 Kinder empfangen zum ersten Mal die Kommunion

„Kommunion heißt wir feiern Gemeinschaft, Kommunion heißt wir feiern ein Glaubensfest“, lautet das neue Lieblingslied unserer Kommunionkinder aus der Heilingbrunner Schule und Marzoll, die diesen Text nicht nur fleißig bei ihren Festen mitsangen, sondern ihn vor allem im Bus trällerten, als wir von unserem ersten Erstkommunionausflug nach Altötting zurückkamen. Begeistert wurden die Lieder aus den beiden Gottesdiensten des Wochenendes von den Kindern nachgesungen, die Kirchenmusiker Reinhard Seidl, der zusammen mit Pater Terencjan und einigen Gruppenleitermüttern die bunte Schar der Erstkommunikanten zusammen mit der Verantwortlichen, Constanze Bär, nach Altötting begleitete.

Der Wunsch der Familien wieder unter freiem Himmel zu feiern war im Vorhinein groß gewesen, doch leider regnete es am Freitag so stark, dass man dem Wetter nicht traute und lieber gemeinsam die nassen Bierbänke in den Altarraum verfrachtete, wo die 26 Kinder aus Heilingbrunner Schule, gemeinsam Platz nahmen. Zum ersten Mal waren die drei Schneizlreuther Kinder bei den „Nikoläusen“ mit dabei und durften dadurch eine große Gemeinschaft erleben. Doch, damit wir doch ein bisschen zu „Draußenfeeling“ kamen und außerdem die biblischen Texte mal wieder lebendig werden konnten, hatten sich die Kinder mit Constanze etwas besonders überlegt: Beim letzten Satz der Lesung aus der Apostelgeschichte, die die Kinder in verteilten Rollen vorlasen und dazu passende Gegenstände auf den Altarstufen ablegten, heißt es: .“…und er öffnete ihnen die Türen zum Glauben“. Daraufhin stoben 5 Kommunionkinder in Windeseile durch das Kirchenhaus um sämtliche Türen und vor allem das große Hauptportal zu öffnen. Die Aufregung war groß und das Anliegen klar, wie es Markus Moderegger in seiner Predigt anschließend erklärte. Dabei bezog er auch die Räume des Glaubens ein, die sich für die Kinder im Lauf der Erstkommunionvorbereitung geöffnet hatten bzw. die ihnen wichtige geworden waren und die sich am Tag vorher gemeinsam auf 2 große Türen geschrieben hatten. Moderegger erklärte, dass Türen eigentlich etwas Alltägliches seien, dass sie manchmal aber auch eine Grenze oder Wand bildeten. Und auch in unserem Leben mit Jesus geht an der Kommunion eine neue Tür auf, wenn die Kinder erleben dürfen, dass sich Jesus uns in einem kleinen Stück Brot ganz schenkt. Diese Liebe Gottes, die darin erlebbar wird, ließen die Kommunionkinder und ihre Eltern nicht nur beim Danklied mit lautem Gesang und Tanz hochleben, sondern diese sollten sie auch hinausnehmen in unsere Welt, die Liebe und Frieden so dringend braucht.

Auch in Marzoll wurde bei der Erstkommunion am Sonntag mit 14 Kindern deutlich, wie wichtig und schön es ist, unser Kirchenhaus zu verlassen und als Christen die Botschaft der Liebe Gottes in die Welt hinauszusagen. Wieder einmal strahlte die Sonne über dem Himmel, als die Erstkommunionkinder von Marzoll stolz hinter der Blaskapelle her einmarschierten und zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen durften. Ein besonderer Dank galt in Marzoll Elisabeth Mutter, der langjährigen Religionslehrerin, die die Marzoller Kinder perfekt auf die Kommunion vorbereitete; in der Heilingbrunner Schule war leider der Religionsunterricht lange ausgefallen, was Kinder wie Eltern bedauerten. Musikalisch waren Reinhard Seidl mit einer kleinen Chorbesetzung und einem kleinen Ensemble rund um Barbara Eger in St. Nikolaus aktiv, während in Marzoll Barbara Knetsch-Mainardy mit zwei Solisten, Renate Hauber und Korbinian Hauber glänzte. Bei den abendlichen Dankandachten ging es fröhlich und unkompliziert zu; Höhepunkt war die erfrischend nasse Segnung der mitgebrachten religiösen Gegenstände und säkularen Geschenke der Kinder. Am nächsten Tag gab es gleich die zweite heilige Kommunion; diesmal am Gnadenaltar vor der Schwarzen Madonna in Altötting, in der Pater Terencjan für uns die Messe zelebrierte und wir die Altöttinger Frömmigkeit mit unserem Lieblingslied „Gottes Liebe“ mit Tanz und Musik aufmischten. Nach einer leckeren Stärkung, kauften wir noch fleißig religiöse Gegenstände ein, bevor es mit eisgefüllten Bauch und vom vielen Feiern, Spielen und Rumlaufen, müde aber zufrieden nach Hause ging.


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